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Atlan & Artisan

Verantwortlich für die Weine von ATLAN & ARTISAN ist der überaus sympathische und begabte deutsche Winzer Sebastian Keller. Seit 2010 entwickelt er in verschiedenen Regionen individuelle, authentische und sehr elegante Weine. Sein Ziel: stets bestmögliche Qualitäten in Zusammenarbeit mit den örtlichen Weinbauern unter strengen Richtlinien und mit sehr geringen Erträgen zu erzeugen. Im südspanischen Yecla, das in der Achse zwischen Jumilla und Almansa liegt, keltert er die Linie „Epistem“, deren Monastrell Abfüllungen unter Kritikern und Kennern Höchstbewertungen erhalten. Auf Mallorca kommt aus besten Lagen der Insel die hier vorgestellte Linie „8 Vents“, eine Cuvée aus Bordeaux Rebsorten und zwei einheimischen sehr fruchtbetonten Trauben.

 

Nicht vom Winde verweht…

Sebastian Keller ist ein äußerst begabter, zielstrebiger und internationaler Weinmacher. Noch segelt er für viele unter dem Radar und ist nur echten Kennern der Branche ein Begriff, doch kann man schon heute davon ausgehen, dass sich das in den nächsten Jahren ändern wird.

Aufgewachsen im elterlichen Weinhandel kam er schon früh mit dem Thema Wein in Kontakt, durfte Winzer kennenlernen und im Laufe der Jahre seine Bestimmung finden. Er ließ sich bei Paul Fürst Bürgstadt und Bernd Philippi Kallstadt zum Winzer und später auch zum Weinbautechniker ausbilden. War viele Jahre beratend für Weingüter in der ganzen Welt, aber besonders auf Mallorca tätig. Zusammen mit Philippe Bramaz startete er 2010 sein eigenes Weinprojekt ATLAN & ARTISAN.

So wie im 13 . Jahrhundert König Jaume von Mallorca in die spanische Provinz Murcia kam, fand der Wahl-Mallorquiner Sebastian Keller, in dieser Provinz die geeignete Basis für ATLAN & ARTISAN. Sie erwarben 100 ha Weinberge mit 50 Jahre alten Buschreben bei der Kleinstadt Jumilla. Diese alten Reben geben wenig Ertrag, aber einen um so intensiveren Geschmack.

Noch vor Murcia befreite König Jaume Mallorca von der Herrschaft der Mauren. Er kurbelte den Weinbau so an, das Mallorcas Tropfen im 15. Jahrhundert internationale Anerkennung fanden. Doch 1891 wurden auch die Weinberge Mallorcas Opfer der Reblausplage. Die Weinreben wurden durch Mandel- und Olivenbäume ersetzt. Nur wenige Bodegas kelterten für den Eigenbedarf.

Anfang der 60er Jahre startete man wieder mit dem Weinanbau. Der Tourismus begann auf der Insel zu blühen. Und man erhoffte sich so eine zusätzliche Einnahmequelle. Als zu Beginn der 90er Jahre einige Bauern anfingen, unübliche Mischungen mit heimischen und internationalen Rebsorten zu keltern, wurde die Weinfachwelt aufmerksam. Typische mallorquinische Rebsorten sind Malvasier und Manto Negro. Letztere findet sich auch in den Cuvées von ATLAN & ARTISAN wieder.

So manch Mallorca Reisender der Vergangenheit, wird sich außer an Wein auch an den Wind erinnern. Auf dieser Insel weht immer ein Wind. An den Küsten setzt er pünktlich nach 11:00 Uhr ein. Der bekannteste Wind ist der Tramuntana. Der Begriff Tramuntana bedeutet im katalanischen „der Norden auf der Windrose”. Und nun schauen Sie sich mal das Etikett von „8 Vents“ an…