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La Montina Franciacorta

La Montina´s Schaumweine werden ausschließlich durch die traditionelle Methode der Flaschengärung und Trennung des Hefedepots durch Degorgieren gewonnen. Die Bedingungen und Anforderungen der Produktspezifikation für „Franciacorta“- Weine mit kontrollierter und garantierter Herkunftsbezeichnung (DOCG) werden strengstens eingehalten.

 

Anfang der 70er Jahre, des letzten Jahrhunderts, gehörte noch ein Kloster der Dorothee-Schwestern zum Anwesen, dass sich aber im desolaten Zustand befand. 1982 kamen dann drei Brüder auf die Idee den Schwestern 12 Hektar Land, mit Bauernhaus und Kloster abzukaufen, um Franciacorta zu produzieren. 1987 gründeten sie das Weingut. Inzwischen besitzen sie 72 Hektar, die sich auf sieben Gemeinden verteilen. Der Keller hat aktuell eine Lagerkapazität von ca. 3.000.000 Flaschen. Die unterirdischen Lagerräume, garantieren ganzjährig einen möglichst niedrigen Temperaturbereich, was sehr wichtig für die richtige Reifung von Franciacorta ist. Bis heute handelt es sich um einen Familienbetrieb. Die nächste Generation kümmert sich nun um Modernisierung und Fortschritt.

Leider belegt kein historisches Dokument den Ursprung des Namens „FRANCIACORTA. Man vermutet dass sich Franciacorta von „ curtes francae “ ableitet, was so viel bedeutet wie: „freien Gerichten“, „befreiten Gebieten“, „frei von Steuern“. Im Hochmittelalter ließen sich in der hügeligen Gegend am Iseosee Benediktinermönche nieder, die von den Abgaben an die Regierung und Bischof befreit waren.

Für die Produktion von Franciacorta-Weinen werden ausschließlich Chardonnay, Pinot Bianco, die autochthone Sorte Erbamat und Pinot Noir verwendet. Eine manuelle Lese ist vorgeschrieben.

Ein eindeutiges Merkmal ist die natürliche Gärung in der Flasche (das bedeutet, dass jede Flasche ihre eigene Geschichte hat) und die anschließende langsame Reifung auf der Hefe, mindestens 18 Monate für die Basen, 30 Monate für die Millesimati und 60 Monate für die Reserven. Die Ernte beginnt etwa Mitte August, die manuell erfolgt, indem die Reifezeiten der Trauben kadenziert werden.

Gian Carlo Bozza und die Mitarbeiter des Kellers von La Montina haben bereits 1999 die Entscheidung getroffen, die Marmonier-Vertikalpresse zum Pressen einzuführen, die in Franciacorta dank der Unterstützung von Handwerksfreunden von La Montina gebaut wurde. Bis heute ist sie eine der seltensten in Italien und nur einer der beiden in Franciacorta erhältlich.

Diese mechanische Presse nutzt eine Breite des Glases von 3 Metern Durchmesser und die begrenzte Höhe von nur 120 cm, um die Entwässerungszeit des Mostes zu verkürzen und eine sehr sanfte Pressung zu ermöglichen, ohne die Schalen zu zerquetschen, mit einer Ausbeute von 35 % - 40%. Durch die sanfte Pressung behält die Traube alle organoleptischen Eigenschaften, die bei einer heftigen und traumatischen Pressung weitgehend verloren gehen würden. Der gesamte zum Auspressen vorgesehene Bereich wurde über dem Weinbereitungsraum platziert, um das Fallen des Mostes durch die Schwerkraft auszunutzen und den Einsatz von Pumpen zu vermeiden. Die Moste werden unter Zugabe ausgewählter Hefen in Stahltanks oder Barriques je nach Traubensorte, Pressung und Herkunftsweinberg für die erste Gärung unterteilt.